Int. ADAC “Chevy” Egons 500 23.05.2008

Juli 19th, 2009 by ulrich

 

RENNBERICHT:

ADAC Chevy Egons 500 2008 – Nachschau

 

Auch dieses Jahr nahm das bwracing-team an dem Highlight einer jeden Youngtimertrophy-Saison teil: dem Egons500-Rennen im Rahmenprogramm des 24h-Stunden-Events auf dem Nürburgring, auf der Nordschleife und Grand Prix-Kurs (ohne Mercedes-Arena).

Einmal mehr wurde versucht, das Training und das Rennen buchstäblich schadenfrei unter die Räder zu nehmen.

Was uns – auch aufgrund des guten Wetters – auch gelang.

Dieses konnte man von den 24h-Teilnehmern nun nicht unbedingt sagen.

Hier verzögerte sich der Start um gute eineinhalb Stunden, da durch monsunartige Regenfälle an einer regulären Freigabe des Rennens nicht zu denken war.

Aber es kam noch schlimmer: Die 24h-Veranstaltung musste aufgrund des immer dichter werdenden Nebels im frühen Morgen für einige Stunden unterbrochen werden.

Doch zurück zur Youngtimer – während der Pause zwischen den beiden Zeittrainingssektionen am Donnerstag entschieden wir uns für niedrigere Federraten an der Vorder- und Hinterachse, was uns zum Umbau des Fahrwerkes zwang.

Auch nach dem 2. Zeittraining waren wir mit dem Fahrverhalten unseres Renners noch nicht zufrieden, sollte es etwa an der geänderten längeren  -aber leider ungesperrten – Hinterachsübersetzung liegen?

Nachfragen bei einem u. a. in der BF-Goodrich-Langstreckenmeisterschaft bekannten BMW-Rennteam und einem Bilstein-Renningenieur halfen uns auch nicht unbedingt weiter.

Schlussendlich schraubten wir das Fahrwerk für den Renn-Freitag nochmals in Richtung „weicher“, wobei sich der aus Langwedel stammende Mechaniker aus dem bw-racing Team einen rennentscheidenden Flüchtigkeitsfehler im Hinterachsbereich erlaubte ;-(

Das Ergebnis war zu wenig Ausfederweg hinten, was den BMW in Senken, Bodenwellen und schnell gefahrenen Kurven (Schwedenkreuz) in Verbindung mit dem neu revidierten Linder-Motor nahezu unkontrollierbar machte – vom Herausbeschleunigen aus den Kurvenausgängen aufgrund des durchdrehenden ungesperrten Differentials ganz zu schweigen.

So mussten wir mit unserer Plazierung zufrieden sein, -Gesamt 55. (von 211 Gestarteten) – in der Klasse 11te (von 20), da uns das durstige Renntriebwerk auch noch zu einem weiteren Tankstopp zwang. Dies kostete uns einige Minuten und dadurch auch eine bessere Platzierung. Mit diesen Erkenntnissen und diversen Verbesserungen im Hinterkopf machten wir uns auf den Heimweg.

Ein dickes Dankeschön an unsere fleißigen Helfer: Marco Hamer, Nicole & Jens Weimann und Norbert Repkow während des Rennwochenendes.

 

 

 

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